Focus Paralane Review

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Check FOCUS PARALANE

Roger so: „ Wollen wir nicht mal so ein GRAVEL BIKE ausprobieren?“

Und ich so: „ok!“

Und so waren wir an einem schönen Sonntag Mittag im Oktober in Hamburg auf 2 FOCUS PARALANE unterwegs.

Was unterscheidet ein GRAVEL BIKE nun von einem normalen Rennrad?

Diese Bikes sind gedacht um damit auf Feldwegen und Schotterpisten lange unterwegs zu sein. FOCUS positioniert das PARALANE auf seiner Website als ENDURANCE BIKE, dementsprechend ist die Geometrie ein wenig aufrechter, als man das von einem Rennrad gewohnt ist. Das kommt auch dem Handling auf „nicht Asphalt“ entgegen.

Die Carbon Rahmen sind so gebaut, dass man auch sehr breite Reifen montieren kann. Diese breiteren Reifen haben nicht nur den Vorteil, dass sie mehr GRIP haben, man kann sie auch mit weniger Luftdruck fahren, so dass sich die Gefahr von Platten besonders auf Schotter reduziert. Scheibenbremsen sind hier Standard, wobei unsere FOCUS komplett mit SHIMANO 105 ausgestattet ist und mit hydraulischen Scheibenbremsen kommt. Wer diese einmal gefahren ist, besonders bei schlechtem Wetter, wird  sie wohl nie mehr missen wollen. Ein schönes Detail sind die Bremskabel, die hier in der Gabel und dem Rahmen verlegt sind. 

FOCUS hat ein eigenes THRU AXEL System, das R.A.T. Rapid Axle Technology heisst und das Rad Millimeter genau im Rahmen positioniert. Radwechsel sind damit super easy. Vorne hat das Rad eine Kompaktkurbel mit 50 / 34 Zähnen, hinten eine Kassette mit 11 – 32 Zähnen. Sicherheitshalber hat der Umwerfer einen langen Käfig, damit er mit diesem riesigen Umfang an Gängen auch gut zurecht kommt. Zum Sitzen gibt es einen fi’zi:k Aliante R5 Sattel, der leicht aufrechteres Sitzvariante absolut angemessen.

https://www.focus-bikes.com/de_de/24569-paralane-105.html

Meines war ein Testrad und wir hatten den Jungs von FOCUS versprochen es nicht komplett ruiniert zurück zu geben. Daher haben wir einmal darauf verzichtet es auf Schotter an sein Limit zu bringen. Aber auch so erkennt man sofort wir geschmeidig man damit durch den Wald cruisen kann. Der supersteife Carbon Rahmen sorgt dafür, dass die Kraft auch wirklich auf der Straße ankommt. Egal wie steil der Berg, hiermit kommt man über all hoch, so lange man Traktion hat.

Steht uns allen nun ja gerade die Wintersaison bevor stellt diese Art des Winter Trainings  eine herrliche Alternative zu Stunden in der Kälte auf der Straße, Turbo Sessions und Spinnig Training dar. Eines unserer Bikes war dafür mit Schutzblechen ausgestattet, was nicht cool ist aber in dieser Jahreszeit sehr hilft. Und wen es im Sommer abseits von asphaltierten Straßen in die möglichst unberührte Natur zieht, der schnallt sich breite Cross Reifen drauf und findet in diesem Bike einen zuverlässigen Gefährten auf egal welchem Untergrund.

jr.
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